Blau-Weiss Hollage e. V. von 1934

Schutz vor Übergriffen

Digitaler Kummerkasten

Euch ist eine Missachtung der Verhaltensregeln aufgefallen und ihr möchtet die Grenzüberschreitung nicht einfach so stehen lassen? Wendet euch in diesem Fall bitte an unsere beiden Vertrauenspersonen:

Jennifer Juber

Ansprechpartnerin 

Erreichbarkeit:

Karla Barlag

Ansprechpartnerin 

Erreichbarkeit:

Weitere Infos zum Beschwerdeverfahren findet ihr hier.

Unser Schutzkonzept


Die eigene Sportart in einem sicheren Umfeld ausüben zu können, ist eine der grundlegenden Anforderungen aller Sporttreibenden und sollte eigentlich selbstverständlich sein. Statistiken zeichnen jedoch ein anderes Bild. Stimmt auch nur ein Teil der Aussagen diverser Zahlenwerke, werden jährlich zahlreiche Mitglieder von Sportvereinen Opfer von Übergriffen – eine beängstigende Vorstellung.

Damit diese Zahlen durch unseren Verein nicht weiter steigen und Übergriffe jeglicher Art bei Blau-Weiss Hollage keinen Platz haben, haben wir uns bewusst für die Teilnahme am Zertifizierungsprozess „Verein(t) gegen sexualisierte Gewalt im Sport“ des LSB entschieden. Begleitet von Vertretern des KSB Osnabrück-Land sowie des Kinderschutzbundes haben wir einen über ein Jahr andauernden Entwicklungsprozess in Angriff genommen.

Den Auftakt bildete eine klare Positionierung des Vereins nach außen. Dabei wurde unmissverständlich klargestellt, dass Gewalt und Missbrauch bei Blau-Weiss Hollage keine Chance haben. Hinweise auf Vorfälle sollen ernst genommen, verfolgt und konsequent geahndet werden. Ziel ist es, eine Kultur des Hinsehens zu etablieren – nicht des Wegsehens.

Im weiteren Verlauf des Zertifizierungsprozesses wurden in mehreren Workshops unterschiedliche Themenfelder intensiv bearbeitet:

  • Eine Risikoanalyse identifizierte mögliche Gefahrenquellen sowohl auf dem Sportgelände als auch im allgemeinen Vereinsalltag.

  • Verbindliche Verhaltensregeln sowie ein Ehrenkodex wurden entwickelt, die von allen Übungsleitenden zu unterzeichnen und einzuhalten sind.

  • Durch die Erstellung eines Beschwerdeverfahrens sollen alle Vereinsmitglieder die Möglichkeit bekommen, Regelmissachtungen oder Auffälligkeiten niedrigschwellig zu melden

  • Für den Fall konkreter Verdachtsmomente ist durch ein Verfahren im Verdachtsfall klar geregelt, welche Personen oder Gremien welche Schritte einleiten – stets unter strengster Wahrung von Anonymität und Diskretion.

 

Eine besondere Rolle innerhalb des Schutzkonzeptes übernehmen Jennifer Juber und Karla Barlag. Sie wurden speziell geschult und stehen als Vertrauenspersonen des Vereins allen Mitgliedern als zentrale Ansprechpartnerinnen in Fragen der Prävention zur Verfügung (Kontaktdaten siehe oben).

Damit das Schutzkonzept nicht nur auf dem Papier besteht, ist es unser Anspruch, dass alle Übungsleitenden mit den Inhalten vertraut sind und diese aktiv leben. Nach zwei Auftaktschulungen im Februar 2026 sind daher auch künftig regelmäßige Fortbildungen für Trainerinnen und Trainer vorgesehen. Neben dem Wissen um Abläufe und Zuständigkeiten steht dabei insbesondere die Sensibilisierung für die Thematik im Mittelpunkt.

Wenn alle Beteiligten im Verein aufmerksam bleiben und die Grundgedanken des Schutzkonzeptes mittragen, haben potenzielle Täter bei Blau-Weiss Hollage keinen Raum.

05407 803 989 0