Blau-Weiss Hollage e. V. von 1934

Bericht und Ergebnisse vom 16. Hollager Pokalturnier

Eindrücke vom 16.HolPok
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Mit einem starken Teilnehmerfeld und viel positiver Energie präsentierte sich am 22. November die Haselandhalle als Bühne für das 16. Judo-Pokalturnier der Altersklassen U15 und U18. 120 Nachwuchsathletinnen und -athleten aus Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und sogar eine Starterin aus Baden-Württemberg reisten an, um sich in spannenden Begegnungen auf hohem technischen Niveau zu messen. Obwohl das Feld aufgrund mehrerer parallel stattfindender Veranstaltungen diesmal kleiner ausfiel, als in den vergangenen Jahren, war die Intensität der Kämpfe in keiner Weise geschmälert.

Nach der Eröffnung durch den Abteilungsvorsitzenden Rainer Brune und einem freundlichen Grußwort des stellvertretenden Landrats sowie frisch gekürtem Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Wallenhorst, Michael Lührmann, begann das Turnier mit einem abwechslungsreichen Programm, das den ganzen Tag über für mitreißende Momente sorgte. Von schnellen Konteraktionen bis zu taktischen Bodenentscheidungen zeigten die jungen Judoka, wie vielseitig und anspruchsvoll die Sportart sein kann.

Sportlich sorgte insbesondere die Mannschaftswertung für zusätzliche Spannung. Hier setzte sich der PSV Herford hauchdünn vor Stella Bevergen und dem VFL Stade durch und gewann den begehrten Wanderpokal – ein Erfolg, der erstmals seit vielen Jahren wieder an die Ostwestfalen ging.

Aus Sicht der Hollager Starter gab es ebenfalls einige bemerkenswerte Leistungen. Stina Klein belegte einen starken dritten Platz. Damit gewann sie die einzige Medaille für die Gastgeber. Leon Brune kämpfte sich bis auf Rang fünf vor und zeigte dabei viel Einsatz und Kampfeswillen. Besonders hervorzuheben ist zudem, dass sich Mika Falke und Justus Warnecke nach einer längeren Turnierpause wieder auf die Matte trauten. Unterstützt vom lautstarken heimischen Publikum präsentierten beide beeindruckende Leistungen, auch wenn es am Ende nicht zu einer Platzierung reichte.

Ein wesentlicher Garant für den Erfolg der Veranstaltung war die professionelle Organisation. Das Orga-Team sowie rund 40 engagierte Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf – von der Anmeldung über die Wettkampfflächen bis hin zur Technik und Betreuung der Gäste. Die Cafeteria mit ihrem beliebten Grillstand fand großen Anklang, und die liebevoll vorbereitete Halle verlieh dem Turnier einen würdigen Rahmen. Auch die Kampfrichter um Obfrau Imke Schumann trugen maßgeblich zum positiven Gesamteindruck bei. Mit einer souveränen, konzentrierten und durchweg fairen Leitung der Begegnungen rundeten sie den professionellen Turnierablauf ab.

Ein besonderer Dank gilt zudem der Gemeinde Wallenhorst, die die Ausrichtung erneut tatkräftig unterstützte.

Insgesamt zeigten sich Athleten, Trainer und Zuschauer hochzufrieden. Das Turnier erwies sich trotz der geringeren Meldezahlen als sportlich wertvolle und hervorragend organisierte Veranstaltung. Für das kommende Jahr ist die Neuauflage bereits fest eingeplant – dann möglichst an einem Termin ohne parallele Turniere, um wieder mehr Judoka in der Haselandhalle begrüßen zu können.

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